Ekotechnika AG

  • WKN: A16123
  • ISIN: DE000A161234
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 18.01.2021 | 10:00

Ekotechnika AG mit positiver operativer Entwicklung im Geschäftsjahr 2019/2020

DGAP-News: Ekotechnika AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
18.01.2021 / 10:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Ekotechnika AG mit positiver operativer Entwicklung im Geschäftsjahr 2019/2020

  • Konzernumsatz steigt auf 193,8 Mio. Euro (Vorjahr: 160,3 Mio. Euro)
  • Verkauf von Neumaschinen durch neue Vertriebsgebiete deutlich gestiegen
  • Rubelabwertung beeinflusst Ergebnisentwicklung stark
  • Operatives Ergebnis (EBIT) bei 5,6 Mio. Euro (Vorjahr: 11,3 Mio. Euro)
  • Weiterer Ausbau des Bereichs Smart Farming in 2021 geplant

Walldorf, 18. Januar 2021 - Die Ekotechnika AG (Primärmarkt; ISIN: DE000A161234), deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2019/2020 (30.09.) um 21 % auf 193,8 Mio. Euro (Vorjahr: 160,3 Mio. Euro) gesteigert. Dabei führten die neuen John Deere Vertriebsgebiete auch zu einem deutlichen Anstieg der verkauften Neumaschinen. Im Traktorbereich wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 245 Maschinen verkauft (Vorjahr: 206 Maschinen). Bei den Mähdreschern und Futterhäckslern konnte der Absatz sogar von 62 auf 117 Maschinen ausgebaut werden. Die Erlöse des Geschäftsbereichs Neumaschinen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2019/2020 dementsprechend auf 125,3 Mio. Euro (Vorjahr: 108,7 Mio. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 65 % (Vorjahr: 68 %).

Im Bereich Ersatzteilhandel stieg der Umsatz ebenfalls deutlich von 46,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2018/2019 auf 57,4 Mio. Euro im Berichtszeitraum (Umsatzanteil: 30 %). Die Servicesparte generierte Erlöse von 4,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). Und der Umsatz im Bereich Smart Farming stieg von 0,9 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro.

Der Rohertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr (27,8 Mio. Euro) um knapp ein Drittel auf 36,8 Mio. Euro. Bedingt durch signifikante Wechselkurseffekte infolge der starken Rubelabwertung im Verlauf des Geschäftsjahres lag das operative Ergebnis (EBIT) mit 5,6 Mio. Euro allerdings deutlich unter dem Vorjahr (11,3 Mio. Euro). Auch das Konzernergebnis war aufgrund dessen mit 1,7 Mio. Euro stark rückläufig (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro).

Das Konzerneigenkapital belief sich zum 30. September 2020 auf 27,6 Mio. Euro und liegt damit rund 16 % unter dem Vorjahreswert von 32,9 Mio. Euro (bereinigt um o. g. Wechselkurseffekte: Anstieg um ca. 11 %). Bei einer ebenfalls reduzierten Bilanzsumme von 123,9 Mio. Euro (30. September 2019: 134,5 Mio. Euro) entspricht dies einer Eigenkapitalquote von 22,3 % (30. September 2019: 24,5 %).

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender der Ekotechnika AG: "Mit unserer operativen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir insgesamt zufrieden. Wir sind mit dem Aufbau unserer neuen John Deere Vertriebsgebiete in Sibirien und im Nordwesten Russlands sehr gut vorangekommen. Das niedrigere operative Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr ist im Wesentlichen durch nicht realisierte Währungsverluste im Volumen von ca. 9,5 Mio. Euro begründet. Diese dürften im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 positive Auswirkungen auf das Ergebnis haben, da sich die Verkaufspreise unserer Landmaschinen am US-Dollar orientieren."

Bjoerne Drechsler, Mitglied des Vorstands der Ekotechnika AG: "Die Erweiterung unserer Vertriebsgebiete wird auch einen deutlich positiven Einfluss auf unseren Geschäftsbereich Smart Farming haben. Ein wichtiger Schritt war die im vergangenen Jahr erfolgte Etablierung einer eigenen Abteilung für den Bereich Smart Farming. Wir werden in Zukunft einen klaren Fokus auf dieses Wachstumsfeld legen. In Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner Cognitive Pilot werden wir außerdem den Aufbau eines landesweiten Servicenetzwerks für intelligente Landmaschinen in Russland vorantreiben."

Für das Geschäftsjahr 2020/2021 plant Ekotechnika wie in der Vergangenheit konservativ und erwartet einen Umsatz zwischen 190 und 200 Mio. Euro sowie einen Rohertrag von rund 30 bis 33 Mio. Euro. Beim operativen Ergebnis (EBIT) wird mit 7 bis 10 Mio. Euro gerechnet.

Der vollständige Konzernabschluss 2019/2020 ist auf der Website der Ekotechnika AG unter https://www.ekotechnika.de/investor-relations/finanzpublikationen/ veröffentlicht.


Über Ekotechnika
Die Ekotechnika AG, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der EkoNiva-Technika Gruppe, des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland. Wichtigster Partner und Hauptlieferant ist der weltgrößte und marktführende Landmaschinenhersteller John Deere. Das Hauptgeschäftsfeld ist der Verkauf von Neumaschinen wie Traktoren und Mähdreschern, aber auch Bodenbearbeitungsmaschinen. Ende 2018 wurde das Portfolio um Forstmaschinen des kanadischen Herstellers Tigercat ergänzt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Ersatzteilverkauf sowie im Servicebereich aktiv und bietet ihren Kunden Smart Farming Technologien an. Gründer und Vorstandsvorsitzender der Ekotechnika AG ist Stefan Dürr, der seit Ende der 1980er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren Modernisierung in den vergangenen zwei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Heute ist Ekotechnika mit rund 730 Mitarbeitern an 23 Standorten in fünf attraktiven Agrarregionen Russlands vertreten und erwirtschaftete 2019/2020 einen Jahresumsatz von rund 194 Mio. Euro. Die Ekotechnika-Aktie ist im Primärmarkt der Börse Düsseldorf (ISIN: DE000A161234) und darüber hinaus im Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.


Kontakt
Ekotechnika AG // Johann-Jakob-Astor-Str. 49 // 69190 Walldorf // T: +49 (0) 6227 3 58 59 60 // E: info@ekotechnika.de // www.ekotechnika.de

Presse / Investor Relations
Fabian Kirchmann, Anna-Lena Mayer // IR.on AG // T: +49 (0) 221 9140 970 // E: presse@ekotechnika.de



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